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Der Verbrauch der Erneuerbaren Energieträger stieg 2012 in Deutschland um 8 Prozent an

Erneuerbare Energieträger umfassen eine breite Palette von Energiequellen. Zu ihnen gehören nicht nur Wind-, Wasserkraft und Solarenergie, sondern u.a. auch Biomasse, Müll, Solar- und Geothermie. Ihre Verwendung unterscheidet sich stark, je nachdem ob sie zur Strom- oder Wärmeerzeugung eingesetzt werden.

Wie die Studie „Energieverbrauch in Deutschland“ des AG Energiebilanzen e.V. zeigt, nahm der Verbrauch aller erneuerbaren Energieträger im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 8,1 % zu. Damit hat sich deren Anteil am Primärenergieverbrauch von 10,8 % im Jahr 2011 auf 11,6 % im Jahr 2012 erhöht. Am sogenannten Bruttoendenergieverbrauch liegt der Anteil erneuerbarer Energiequellen derzeit bei über 16 %. Das Erreichen der EU-Vorgabe von 18 % bis zum Jahr 2020 ist somit in greifbarer Nähe.

Erneuerbare Energien in den Bereichen Wärme- und Stromerzeugung

Im Hinblick auf ihre Verwendung im Wärmebereich sind Erneuerbaren Energien 2012 mit 7,9 % kräftig gestiegen. Im Bereich der Stromerzeugung betrug der Zuwachs sogar 9,7 %. Beim Energieeinsatz zur Stromerzeugung hat Photovoltaik die stärkste Expansion zu verzeichnen. Diese lag um fast 45 % höher, als noch 2011. Mit 18,8 % konnte die Wasserkraft hierbei ebenfalls zweistellige Zuwachsraten für sich verbuchen, Biomasse legte um knapp 10 % zu. Dagegen ging die Stromerzeugung der Windkraftanlagen aufgrund ungünstiger Windverhältnisse im Vergleich zu 2011 deutlich zurück (-5,9 %).

Biomasse, Windenergie und Solar

Mit einem Anteil von 57 % an der regenerativen Stromerzeugung dominiert Biomasse nach wie vor die Erneuerbaren Energien. Bei diesen Zahlen handelt es sich jedoch nicht um Relationen, die sich auf die Stromerzeugung (in Kilowattstunden) selbst beziehen, sondern auf den energetisch bewerteten Brennstoffeinsatz zur Stromerzeugung (in Petajoule). Die Unterschiede zur reinen Stromerzeugungsstruktur ergeben sich aus der unterschiedlichen energetischen Bewertung der jeweils zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger.

An zweiter Stelle rangiert jeweils die Windenergie mit einem Anteil von 18,2 % an der Stromerzeugung. Photovoltaik hat inzwischen den Beitrag der Wasserkraft deutlich übertroffen; beim Strom rangiert sie mit 11,1% an dritter Stelle. Nach wie vor von untergeordneter Bedeutung sind bei den erneuerbaren Energien die Solarthermie und die Geothermie.

Quelle: Faktwert.de


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