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Aufforstung als Geldanlage - Investieren in den Wald

Neben den klassischen Formen der Geldanlage finden sich auf dem Finanzmarkt vermehrt ökologische Anlage oder ethische Investments. Sie können in Windparks oder in Photovoltaikanlagen investieren, soziale Projekte unterstützen und dadurch noch eine Rendite erhalten. Eine steigende Tendenz zeigt das Investieren in den Rohstoff Holz. Das Investieren in den Wald und die Aufforstung wirbt mit hohen Renditen und Unabhängigkeit von der Finanzkrise.

Foto: Dieter Schütz/Pixelio.deFoto: Dieter Schütz/Pixelio.deDie Abholzung der weltweiten Wälder geht stetig voran, während die Aufforstung kaum hinterherkommt. Die Nachfrage nach dem nachwachsenden Rohstoff Holz steigt zur gleichen Zeit immer weiter an. Von dieser Nachfrage können auch private Anleger profitieren und in den Wald investieren. Die sogenannten Waldinvestments werden immer gefragter und versprechen hohe Renditen, das Investment in den Wald ist jedoch spekulativ.

Wie investiere ich in den Wald?

Es gibt zwei gängige Modelle, um in die Aufforstung zu investieren.

1. Beim Direktinvestment erwirbt man ein Grundstück und schließt mit dem Anbieter einen Dienstleistungsvertrag zur Bewirtschaftung des Landes. Ihnen gehört demnach das gesamte erworbene Land ebenso wie die gepflanzten Bäume und der Anbieter ist lediglich ein Dienstleister.

Ebenso gibt es die Möglichkeit die hohe Investitionssumme dieses Modells zu senken und das Land zu pachten. Anstatt das Land zu kaufen, zahlen sie jährlich eine Nutzungspacht. Der Anbieter bleibt Dienstleister.

2. Bei den geschlossenen Fonds schließen sich mehrere Investoren zu einer Firma zusammen und kaufen Land, um es dauerhaft zu bewirtschaften. Die Laufzeit umfasst oftmals eine Laufzeit von 25 Jahren.

Die Firmen haben ihre Angebote allerdings schon deutlich erweitert. Neben diesen gängigen Formen wurden Angebote für Kleinanleger geschaffen, die mit dem BaumSparvertrag oder dem WaldSparBuch kleinere Summen in den Wald investieren wollen.

Risiken des Waldinvestments

Ebenso wie andere Geldanlagen ist auch die Investition in den Wald und die Aufforstung von Wäldern nicht risikolos. Die Hauptgefahr liegt in Naturkatstrophen. Die gepflanzten Bäume können von Schädlingen befallen oder von Bränden zerstört werden. In einem solchen Fall kann auch ein totaler Verlust des investierten Geldes drohen.

Chancen des Waldinvestments

Der Rohstoffpreis ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Bei anhaltender Tendenz ist eine hohe Rendite möglich. Des Weiteren könnte sich das gestiegene Umweltbewusstsein durch Erträge aus CO2-Zertifiktaten die Rendite erhöhen. Ebenso lockt die Aussicht auf eine Steigerung des erworbenen Grundbesitzes.

Sicherheit beim Investieren in den Wald

Neben der finanziellen Sicherheit, die bereits angesprochen wurde, sollte der Investor auf das Ökosiegel des Forestry Stewardship Council (FSC) achten. Dieses Siegel soll sicherstellen, dass Holz in umwelt- und sozialverträglicher Art angebaut wird.


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