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Biogas und Biogasanlagen

Bild: Fachverband Biogas e.VBild: Fachverband Biogas e.VBiogas wird im Gegensatz zum fossilen Erdgas durch den mikrobiellen Abbau organischer Stoffe erzeugt. Diese Vergärung von organischen Produkten in den Biogasanlagen setzt die notwendigen Stoffe Kohlenstoffdioxid und Methan frei. Am Ende des mehrstufigen Vorgangs entsteht ein energiereiches Gas, dass hauptsächliche aus Methan besteht und zur Energiegewinnung verwendet werden kann.


Von 1999 bis Ende 2011 stieg die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland von etwa 700 auf über 7.000 an. Biogas erzeugte Ende 2011 bereits 11% der erneuerbaren Energie in Deutschland.

Der Vorteil von Biogas ist die Unabhängigkeit von äußeren Bedingungen. Im Gegensatz zur Photovoltaik oder Windenergie ist die notwendige Ressource jederzeit nutzbar. Damit bieten Biogasanlagen einen Ausgleich zu den schwankenden erneuerbaren Energien. Des Weiteren können mit Biogasanlagen pflanzliche und tierische Restprodukte energetisch verwertet werden.

Kritiker bemängeln vor allem die Umrüstung der Landwirtschaft auf energiereiche Monokulturen wie Mais. Dadurch wird nicht nur der weltweite Hunger durch die Vergärung von Lebensmitteln gefördert, sondern der Landwirtschaft in bestimmten Gebieten durch langfristige Monokulturen geschadet.

Eine optimale Verwendung findet das Biogas in den Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) wie dem Blockheizkraftwerk (BHKW), bei dem durch den Einsatz von Biogas Strom und Wärme erzeugt werden. Des Weiteren soll zukünftig der Ausbau eines Biogas-Tankenstellennetzes forciert werden, um das Umsteigen auf Biogasfahrzeuge zu fördern.



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