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Biomasse in der Kritik von Umweltschützern

Der Anteil an der Biomasse an der gesamten Stromerzeugung ist in den letzten Jahren auf beinahe 7% angestiegen. Die Einspeisevergütung für die Biomasse ist im Vergleich zu vielen anderen regenerativen Energien relativ stabil geblieben.

Neben den hohen Erträgen der Einspeisevergütung genießt die Biomasse den Ruf einer CO2-schonenden Energiequelle. Vor allem die Aussicht biologische Reststoffe für die Energiegewinnung zu nutzen, lockt viele ökologisch denkenden Investoren.

Biomasse steht bei Umweltschützern in der Kritik

Die biologischen Stoffe bieten ein sehr unterschiedliches Energiepotenzial. Umweltschützer kritisieren vor allem die entstehenden Monokulturen, die für die Energiegewinnung genutzt werden. Im Vergleich zu Grünschnitt bietet Mais hat Mais beispielsweise einen etwa den achtfachen Energiewert. Für die Herstellung von Biomasse wird daher weniger auf Reststoffe gesetzt, sondern Agrarflächen angelegt.

Diese zunehmenden Monokulturen in der deutschen Landwirtschaft kritisieren Umweltschützer und fordern ein Umdenken bei der Nutzung der Biomasse. Weltweit gesehen ist neben den Monokulturen auch die zunehmende Abholzung der Wälder ein Kritikpunkt. Global werden fast neun Zehntel der Biomasse aus Holz gewonnen.

Nahrungsmittel sollten keine Biomasse sein.

In der Gesellschaft wird vor allem die ethische Frage, ob man Nahrungsmittel zur Energiegewinnung nutzen sollte, diskutiert. Die Biomasse hat sich vom ursprünglichen Nutzen der Reststoffverwertung entfernt und ist zum Milliardengeschäft geworden.
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