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Klimakonferenz in Doha bringt Einigung sich später zu einigen

Nach zwei Wochen (und einem Verlängerungstag) ist wieder einmal eine Klimakonferenz zu Ende gegangen. Wie so oft in den letzten Jahren konnte man sich lediglich darauf einigen, sich aktuell nicht einigen zu können.

Das Kyoto-Protokoll als bisher einzig verbindliche Vereinbarung wurde verlängert und die großen Industriestaaten wie China und USA verweigerten sich erneut. Das mittlerweile rein europäische Projekt Kyoto-Protokoll wurde bis 2020 verlängert und von 37 der 200 teilnehmenden Staaten unterschrieben.

Nachdem Qatars ehemaliger Energieminister Abdullah Bin Hamad al-Attija trotz vehementer Proteste der russischen Delegation die Einstimmigkeit der Beschlüsse feststellte konnte zumindest ein Minimalkonsens erreich werden.

Während konkrete Themen wie Finanzierung für Schwellenländer, Reduzierung der Treibhausgase und Ausweitung des Kyoto-Protokolls ungeklärt blieben, hat die Klimakonferenz in Doha zumindest sichergestellt, dass der Prozess und die Verhandlungen weitergeführt werden.

Mehr kann wohl im Moment leider nicht erwartet werden.

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