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Umdenken beim größten Klimasünder der Welt

Erst vor wenigen Tagen hat China die Umweltschützer mit der Nachricht, das größte Atomkraftwerk der Welt zu bauen, erneut gegen sich aufgebracht. Doch nun scheint zumindest die leichte Bereitschaft zum Umdenken in China eingesetzt zu haben. Der von Bundesumweltminister Altmaier geplante Club der Energiewendestaaten könnte ein unerhofftes Mitglied bekommen.

Bisher hatten sich die Chinesen auf keine Vereinbarung zum Umweltschutz oder der Reduktion des CO2 Ausstoßes eingelassen, nun scheint es jedoch Bereitschaft zu geben. Eine mögliche Ursache könnte in der aktuell nicht zu verschweigenden Umweltverschmutzung in der Hauptstadt Peking liegen. Durch ausbleibenden Wind hängt eine gesundheitsschädliche Smog-Wolke über der Stadt.

Erstmals in der chinesischen Geschichte wurde Alarmstufe Orange ausgerufen. Vielerorts wurden Fahrverbote verhängt und etliche Fabriken geschlossen. Die Feinstaubbelastung in Peking soll 40-mal höher als der kritische Grenzwert liegen.

In Peking ist es aktuell kaum möglich, das Haus ohne Atemmaske zu verlassen. Als Folge dieser offensichtlichen Umweltverschmutzung regt sich nun auch Widerstand in der chinesischen Öffentlichkeit.

Ob dieser scheinbare Sinneswandel dauerhaft ist oder wie die Smog-Wolke vom nächsten Wind weggeweht wird, bleibt abzuwarten.
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