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Windenergie und Kleinwindkraftanlagen – Preise, Nutzen und Förderung

Foto: Kevin Dooley, WikiCommonsFoto: Kevin Dooley, WikiCommonsKleinwindkraftanlagen erfreuen sich trotz der vergleichsweise hohen Preise steigender Beliebtheit. Die Wirtschaftlichkeit der kleinen Windkraftanlagen allein ist wohl nicht der Grund für die wachsende Begeisterung. Im Vergleich zu anderen Technologien wie der Photovoltaiksind die Kleinwindkraftanlagen aufgrund der Kosten und der niedrigen Förderung oftmals unwirtschaftlich.

Eine Studie des Bundesverbandes WindEnergie e.V. aus dem Jahr 2010 hat ergeben, dass die Einspeisevergütung einer Kleinwindkraftanlage mit 5kW Leistung bei etwa 25 Cent/kWh liegen müsste, um rentabel zu sein. Damit wird deutlich, dass die Windenergie auch im privaten Rahmen Energie zum Strompreis erzeugen kann und vergleichbar mit Photovoltaikanlagen ist. Da die Einspeisevergütung allerdings niedriger ist, sollte eine Anschaffung gründlich abgewogen werden.

Foto: Judith, WikiCommonsFoto: Judith, WikiCommons Entscheidend für die Leistung ist die Windgeschwindigkeit an dem geplanten Standort. In der Abbildung sehen sie die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten innerhalb Deutschlands.

Kleinwindkraftanlagen Preise

Die Rentabilität einer Kleinwindkraftanlage ist neben Windgeschwindigkeit vor allem abhängig von dem Preis für die Anlage und die laufenden Kosten. Die Kosten pro installierter kWh schwanken sehr deutlich zwischen 750 und 4000 €. Von daher lohnt es sich ganz besonders verschiedene Angebote einzuholen.

Förderung der Kleindwindkraftanlagen

Aktuell wird die Netzeinspeisung der Kleinwindkraftanlagen deutlich geringer vergütet als die der Photovoltaikanlagen. Lediglich 9 Cent/kWh gibt es für winderzeugten Strom. Durch diese niedrige Förderung kann eine Kleinwindkraftanlage mit eingespeistem Strom kaum ökonomisch arbeiten. Je mehr produzierten Strom Sie selber verwenden können, desto rentabler ist die Kleinwindkraftanlage.

Windenergie – Genehmigung und Recht für Kleinwindkraftanlagen

Bild: renewable-energy-concepts.comBild: renewable-energy-concepts.comIm Gegensatz zu großen Windkraftanlagen, die höher als 50m sind, gibt es für Kleinwindkraftanlagen keine einheitliche Regelung zur Baugenehmigung auf der Bundesebene. Ob eine Kleinwindkraftanlage genehmigungspflichtig ist, wird im Landesbauordnungsrecht geregelt und damit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

In einigen Bundesländern benötigt man für Kleinwindanlagen unter 10 Meter Höhe keine Bauanzeige und Baugenehmigung, es gilt eine sogenannte Verfahrensfreistellung. Folgende Bundesländer ermöglichen durch Bild: renewable-energy-concepts.comBild: renewable-energy-concepts.comihr Baurecht bislang keine Verfahrensfreistellung: Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Aktuell ist ein Umdenken und Bestrebungen die Genehmigungslage für Kleinwindkraftanlagen zu vereinfachen.

In einigen Bundesländern gibt es die Möglichkeit eine Kleinwindkraftanlage als Nebenanlage zu deklarieren, die nicht genehmigungspflichtig ist. Trotz allem gibt es Anforderungen an die Rechtmäßigkeit der Anlagen, die auch bei Verfahrensfreiheit erfüllt werden müssen.


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