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Amtsgericht Montabaur stärkt die Rechte des Wolfes

Lange wurde darauf gewartet, dass sich der Wolf wieder in Deutschland ansiedelt. Zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Tieres wurde ein strenges Jagdverbot beschlossen. Das Amtsgericht Montabaur hat die besondere Schutzstellung jüngst in einem Urteil untermauert.

Foto: paukereks  / pixelio.deFoto: paukereks / pixelio.deAm 20. April 2012 hatte ein Jäger aus dem Raum Köln, nach eigenen Aussagen, versehentlich einen Wolf erschossen. Er hatte angegeben, das Tier für einen Hund gehalten zu haben.

Das Gericht sprach den Mann schuldig. In der Urteilsbegründung hieß es, dass es unerheblich sei, ob es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Wolf oder einen Hund gehandelt habe. Der Jäger hätte in jedem Fall gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, weil er ein Wirbeltier ohne Grund erschossen habe.

Der Jäger wurde schuldig gesprochen und zu einer Strafe von 70 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt. Die Höhe der Strafe führt zudem zum Verlust des Jagdscheines. Nach dem Bundesjagdgesetz gilt der Jäger nicht mehr als verlässlich zum Führen einer Waffe. Mit dem Urteilsspruch des Amtsgerichts Montabaur ist erstmals seit der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland die illegale Tötung eines Wolfes mit dem Verlust eines Jagdscheins geahndet worden.

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